HSflow für BGM – psychische Belastung messbar machen
Für BGM-Verantwortliche · DTHgroup

Psychische Belastung ist
Fehlzeiten-Ursache
Nummer eins.

Im ersten Halbjahr 2026 haben psychische Erkrankungen erstmals Atemwegs- und Muskel-Skelett-Erkrankungen überholt. 184 Fehltage je 100 Versicherte, plus neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wer das steuern soll, braucht Zahlen – keine Vermutungen.

✗ Womit BGM heute arbeitet
Zufriedenheitsbefragungen, Teilnahmequoten, Rückmeldungen aus Workshops. Alles Selbstauskunft – und sie erreicht ausgerechnet die Erschöpftesten nicht.
✓ Womit HSflow arbeitet
Objektiv erhobene Belastungswerte der gesamten Belegschaft, im Verlauf dokumentiert. Ohne Selbstauskunft, ohne Personenbezug, ohne Psychodiagnostik.
10 Min.je Mitarbeiter
anonymkein Personenbezug
Die Datenlage

Der Trend dreht sich
nicht von selbst.

Alle Angaben aus der DAK-Gesundheitsanalyse für das erste Halbjahr 2026, ausgewertet vom IGES Institut auf Basis von rund 2,2 Millionen erwerbstätigen Versicherten.

Erstmals auf Platz eins
184 Fehltage je 100 Versicherte durch psychische Erkrankungen – vor Atemwegserkrankungen (175) und Muskel-Skelett-Erkrankungen (174).
H1 2026
Gegen den Gesamttrend
Während Atemwegserkrankungen um 21 Prozent zurückgingen, stiegen psychische Erkrankungen um neun Prozent. Der Gesamtkrankenstand sank leicht auf 5,3 Prozent.
+9 %
Lange Ausfälle
Der Barmer-Gesundheitsreport weist für psychisch bedingte Fälle eine durchschnittliche Dauer von 40 Tagen aus. Ein Fünftel aller Fehltage entfällt auf diese Diagnosegruppe.
Ø 40 Tage

Quellen: DAK-Gesundheitsanalyse H1 2026 (IGES Institut) · Barmer-Gesundheitsreport · DAK-Psychreport 2025

Warum bisherige Instrumente nicht greifen

Sie messen Zufriedenheit.
Nicht Belastung.

Selbstauskunft hat eine Lücke
Wer stark belastet ist, füllt keine Befragung aus – oder beschönigt. Genau die Gruppe, um die es geht, fehlt in den Daten. Rücklaufquoten von 30 bis 50 Prozent gelten als normal.
Verzerrung
Momentaufnahmen statt Verlauf
Eine Befragung im Jahr zeigt einen Zustand, keine Entwicklung. Ob eine Maßnahme gewirkt hat, lässt sich daraus nicht ableiten – nur behaupten.
Kein Verlauf
Keine Zahlen für die Geschäftsführung
BGM konkurriert im Budget mit Investitionen, die einen Return ausweisen. Ohne dokumentierte Wirkung bleibt es Verhandlungssache statt Rechenaufgabe – während jeder Abgang real kostet.
Budgetdruck
Was ein Abgang kostet
Das Kompetenzzentrum für Mitarbeiterbindung beziffert die Gesamtkosten eines Fluktuationsfalls auf mindestens 43.069 Euro – Austritt, Nachbesetzung, Einarbeitung und Produktivitätsverlust zusammengenommen. Die Erhebung stammt aus 2016; seither sind Gehälter gestiegen und der Arbeitsmarkt ist enger geworden. Andere Quellen nennen je nach Position Spannen zwischen 15.000 und 175.000 Euro.

Diese Kosten stehen in keiner Bilanzposition. Sie entstehen still – auch in der Zeit, in der über ein Instrument noch verhandelt wird.
ab 43.069 € je Fall
Was HSflow im BGM leistet

Belastung messen.
Wirkung belegen.

01
Erheben
Standardisierte Messung der gesamten Belegschaft – auch in Produktion, Schicht und Werkhalle. Rund zehn Minuten je Person, ohne Vorkenntnisse, in 24 Sprachen.
Vollerhebung statt Stichprobe Keine Selbstdiagnose
02
Verorten
Ergebnisse als aggregierte Kennzahlen je Bereich – nie je Person. Sichtbar wird, wo Belastung entsteht, nicht wer belastet ist.
Aggregiert nach Bereich Mindestgruppengrößen
03
Nachweisen
Zweite und dritte Messung zeigen, ob die eingeleitete Maßnahme gewirkt hat. Aus einer Vermutung wird eine dokumentierte Veränderung – prüffähig für Geschäftsführung und Wirtschaftsprüfer.
Verlaufsdokumentation Wirksamkeitsnachweis
Rechtsrahmen

Vier Pflichten,
eine Datengrundlage.

HSflow ist kein zusätzliches Programm neben Ihren Pflichten. Es liefert die Datengrundlage, die mehrere davon gleichzeitig bedienen.

Arbeitsschutz§ 5 ArbSchG · Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
Pflicht für alle Arbeitgeber seit dem 25. Oktober 2013. In der Praxis vielerorts formal erledigt, aber nicht valide erhoben. HSflow liefert eine methodisch dokumentierte Erhebung.
Dokumentationspflicht erfüllt Methodisch transparent
Förderung§ 20b SGB V · Betriebliche Gesundheitsförderung
Krankenkassen sind verpflichtet, Betriebe bei der betrieblichen Gesundheitsförderung zu unterstützen. Für Maßnahmen mit dokumentierter Wirkung ist eine Beteiligung an der Finanzierung möglich.
Kassenförderung prüfbar Wirkungsnachweis vorhanden
Wiedereingliederung§ 167 Abs. 2 SGB IX · Betriebliches Eingliederungsmanagement
BEM ist anzubieten, sobald jemand länger als sechs Wochen im Jahr arbeitsunfähig war. Bei psychisch bedingten Fällen mit durchschnittlich 40 Tagen Dauer ist diese Schwelle schnell erreicht. Prävention senkt die Fallzahl.
Frühwarnung statt Nachsorge Ab 42 Tagen AU
BerichtspflichtESRS S1 · Soziale Kennzahlen im Nachhaltigkeitsbericht
Was Sie ohnehin für das BGM erheben, ist zugleich die Datengrundlage für die Berichterstattung zu eigener Belegschaft. Eine Messung, zwei Adressaten.
Doppelnutzen Auditierbar
Mitbestimmung

Der Betriebsrat
entscheidet mit.

Eine Messung psychischer Belastung berührt Mitbestimmungsrechte nach § 87 BetrVG. Das ist kein Hindernis, sondern der übliche Weg – und HSflow ist darauf ausgelegt.

§
Was das konkret heißt
Die Einführung wird über eine Betriebsvereinbarung geregelt. Darin steht, was erhoben wird, wer die Ergebnisse sieht und welche Auswertungen ausgeschlossen sind. Wir stellen die Unterlagen bereit, die Ihr Betriebsrat dafür braucht.
§ 87 BetrVG
Gespräch

Sie kennen Ihre Zahlen.
Wir liefern die fehlenden.

Ob konkretes Vorhaben, Kassenförderung oder erste Orientierung – wir freuen uns über den Austausch. Antwort innerhalb von 48 Stunden.

Nach oben